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<pre>Vor der Länderspielpause erkämpfte sich Bremen einen Last-Minute-Punkt bei Bayer Leverkusen. Gibt es diesmal erneut Zählbares?  <p> Das will am Samstag auch die Überraschungsmannschaft des FC Augsburg hinbekommen. Das Gastspiel des bislang unbesiegten Tabellenführers ist auf jeden Fall eine knackige Aufgabe für die Fuggerstädter.  <p>  Somit könnten die Rothosen eigentlich guter Dinge nach Gladbach reisen. Dumm nur, dass den Bundesliga-Dino vor dem gegnerischen Gehäuse derzeit dieselben Probleme wie den Gastgeber beschleichen: Auch den Hamburgern gelang in den jüngsten drei Partien nur ein einziger Treffer. <p> Diese Rechnung soll mit einem Heimsieg beglichen werden. Allerdings gelang der letzte Heimsieg der Darmstädter über den SCF im November 2001, als der SV 98 im DFB-Pokal nach einem 3:3 im Elfmeterschießen mit 3:1 die Oberhand behalten konnte. Das war das vorletzte Aufeinandertreffen. <p>  „Man of the Match“ war der Ã–sterreicher Kevin Danso. Der Verteidiger erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Vor dem 0:1 rutschte er aus und konnte auch im zweiten Versuch gegen Kevin Volland nicht klären aber zwei Minuten später köpfte er einen Abpraller nach einer Ecke zum Ausgleich ins Tor.  </pre>


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<pre>Während die Aufbruchsstimmung bei den Frankfurtern somit zunächst mit Vorsicht zu genießen ist, muss auch die 1:4-Schlappe der Lilien in Köln nicht zwangsläufig einen langen Rattenschwanz nach sich ziehen — in der Vergangenheit hakte Darmstadt derartige Fehlleistungen meist umgehend ab.  <p> Tatsächlich war es Wolfsburg trotz frühen Rückstands (4.) gelungen, das Spiel nach nur einer halben Stunde zu drehen.  <p>  Nach zuvor drei Pflichtspiel-Niederlagen hintereinander, feierte der VfL am letzten Sonntag gegen die TSG Hoffenheim wieder einen Sieg – damit haben die Wölfe in der Bundesliga vier der letzten sechs Partien gewonnen. <p> Dortmund hat seine letzten vier Heimspiele gegen Gladbach gewonnen. Die Ergebnisse: 6:1, 4:1, 4:0 und 1:0. <p>  Um in Dortmund etwas Zählbares mitzunehmen, werden sich die Nullfünfer aber ordentlich strecken müssen. Dessen ist man sich im Lager der Mainzer aber auch bewusst. „Wir müssen hoch konzentriert an die Sache rangehen“, fordert Mainz-Oldie Nigel de Jong.  </pre> 


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<pre> „Wir haben verdient verloren, weil wir zu wenig investiert haben. Die Leidenschaft war nicht genug“, so das Resümee von BVB-Schlussmann Roman Bürki nach der sensationellen 1:2-Pleite des Tabellenführers bei Fortuna Düsseldorf.  <p> Auch, wenn es am Ende „nur“ zu zwei zweiten Plätzen hinter Bayern München gereicht hat — Rang 2 in der Meisterschaft, Final-Niederlage im DFB-Pokal — erwies sich Dortmund wieder als ernstzunehmender Konkurrent für den Serien-Meister aus der Weißwurst-Metropole.  <p>  Nach elf Spieltagen stehen erst zwölf Punkte auf der Habenseite des FC Augsburg, der allerdings elf dieser zwölf Zähler zu Hause holte. Mit der DFB-Pokalpartie gegen Schalke hat der FCA drei der letzten vier Pflichtspiele zu Hause gewonnen (1U). Von den letzten elf Duellen mit einem Tabellenletzten haben die Fuggerstädter nur eines verloren (5S, 5U). Daheim haben sie sogar noch nie gegen ein Schlusslicht verloren (5S, 3U). <p>  „Am Ende war es leider ein gerechtes Unentschieden“, urteilte Gladbach-Manager Max Eberl nach dem 2:2 gegen Werder, der auch die Hoffnung auf eine Serie zunichtemachte. Nach dem 1:0 in Hannover wollten die Borussen den zweiten Sieg in Folge einfahren — doch das klappte nicht. <p>  Besonders für ihn. Denn die Tore gegen Stuttgart waren seine ersten beiden Tore dieser Bundesliga-Saison — die vier Spiele davor blieb Gladbachs Nummer 11 jeweils torlos. Jetzt gegen die Schwaben platzte endlich der Knoten.  </pre>


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<pre> Demgegenüber stehen zwei Pleiten (0:2 auf Schalke, 1:2 gegen Frankfurt) und ebensoviele Remis gegen Wolfsburg und den Kellernachbarn aus Freiburg (je 0:0).  <p> Werders Trainer lässt sich durch die bittere Heimpleite nicht aus der Ruhe bringen und hofft, dass seine Mannschaft die misslungene Partie schnell abhaken wird. Bereits am Dienstag wartet mit Darmstadt der zweite Liga-Neuling auf seine Kicker. „Ich bin überzeugt, dass die Niederlage gegen Ingolstadt unsere Sinne zusätzlich geschärft hat. Ab jetzt zählt nur Darmstadt“, betonte der Ukrainer.   <p> Im weiteren Verlauf kam es dem BVB zugute, dass der natürlich stärker aufkommende Favorit die benötigte Durchschlagskraft vermissen ließ; vielmehr als einen Lattentreffer von Xabi Alonso brachten die Bayern bei ihrer verhinderten Aufholjagd nicht mehr auf den Zettel. <p>  Die der Kampf um die Champions League derart spannend ist, dürfen sich die Rheinländer auf ihren Lorbeeren nicht ausruhen, sondern müssen dran bleiben. Die Konkurrenz ist bereits am Samstag im Einsatz, daher wird die Werkself aller Voraussicht nach nachlegen müssen, um weiterhin Platz zwei zu behaupten.  <p> Denn aufgrund einer unnötigen Gelb-Roten Karte für den unerfahrenen Darmstadt-Verteidiger Leon Guwara hat sich die Truppe von Norbert Meier für die gesamte Spielhälfte selbst geschwächt. Keine optimale Voraussetzung für ein Team, das gegen Augsburg bereits in Vollbesetzung im Angriff kaum vorhanden war.  </pre>


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<pre> Zwei Punkte aus zwei Spielen sind genauso viel wie in den sechs Liga-Spielen davor, aber der große Trainer-Effekt ist bei den Hanseaten auch nicht zu spüren. Die Vorstellung des „Liga-Dino“ gegen den Aufsteiger war schlichtweg unterirdisch.  <p> Während sich die Mannschaft selbst an weniger glorreichen Tagen (wie zuletzt gegen die Hertha) stets auf ihren heimische Festung verlassen konnte, sind die schwächeren Auswärtsspiele dafür verantwortlich zu machen, dass an die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte wohl schon jetzt nicht mehr zu denken ist; ein glückliches Unentschieden in Köln sowie ein schnarchiges 0:0 beim FC Ingolstadt sind ganz einfach viel zu mager, um berechtigt höchste Ansprüche formulieren zu können.  <p>  Bosz etwa muss gleich auswärts bei den nominell starken Wolfsburgern ran, während sich Tedesco – rückblickend auf die brisanten Vorjahresduelle – auf ein hitziges Heimspiel gegen Vizemeister RB Leipzig einstellen muss. <p>  Insbesondere beim jüngsten Heimsieg wurde auch deutlich, dass das Hoffenheimer Personal mit dem neuen Vorgesetzten offenbar sehr viel mehr anfangen kann: Während es Stevens vor allem um die Stärkung der Defensive ging, wird nunmehr wieder mutig der Weg nach vorne gesucht.  <p> Leverkusen hat keines der letzten drei Heimspiele verloren — zwei Siege, ein Remis — und in Summe sieben der bisherigen 15 Heimpartien für sich entscheiden können.  </pre>


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